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Reimagining Interfaith: Freie Religion geht neue Wege


Nur wer frei und undogmatisch ist, kann über neue Wege der Zusammenarbeit, über Ge­staltung und Inhalt des Glaubens nachdenken. So Etwas hat 4 Tage lang in Washington DC zwischen 300 Teilnehmern aus der ganzen Welt stattgefunden. Der 35. IARF Weltkon­gress war diesmal mittendrin. Eingebettet/umrahmt von vielen anderen glaubensübergrei­fenden Bündnissen. Wie zum Beispiel URI. Gerade in den USA gibt es eine Fülle von sol­chen Initiativen. Es war eine organisatorische Meisterleistung von einem ambulanten Team von ca. 50 Freiwilligen, diese Gruppen aus der ganzen Welt in einem gemeinsamen Kongress zusammenzubringen. Wir haben während dieser Tage gelernt, dass interreligiö­se Arbeit nicht nur einen Weg, eine einzige Strategie oder eine einzige Methode hat, die zur Lösung führt. In dem wir unsere Geschichten miteinander verknüpfen, lernen wir dass interreligiöse Arbeit genauso einzigartig ist wie jede Person, die daran beteiligt ist. Wir lernten dass wir erst uns selbst kennenlernen müssen um andere zu verstehen. Wir müs­sen erst einmal eintauchen in unsere eigene Vergangenheit, uns die Werte, die Ereignisse die uns geprägt haben, vergegenwärtigen. Und wenn wir dann bereit sind, unseren eige­nen Werte- und Religionsvorstellungen neue Gedanken hinzuverfügen und zu einem ge­meinsamen Teppich zu verweben, dann können wir auf Religionsfrieden hoffen. Dann sind an den Rändern schon einmal Verbindungen geknüpft, eine Grundlage, eine Brücke über die man gehen kann. Der Kongress war ein bleibendes, richtungweisendes, aufrüttelndes Erlebnis. Ein Wegweiser für unsere zukünftige Arbeit. Weg von den starren Ritualen, Sat­zungen und Vorschriften, hin zu individueller grenzüberschreitenden Kreativität.

Only those who are free and undogmatic can think about new ways of cooperation, about the design and content of the faith. This happened for 4 days in Washington DC between 300 participants from around the world. The 35th IARF World Congress was in the middle of this time. Nestled / framed by many other faith-based alliances. Such as URI * https://www.uri.org/. Especially in the US, there are plenty of such initiatives. It was an organizational feat to bring these groups, from around the world, together in a common congress by an outpatient team of about 50 volunteers. We have learned during these days that interfaith work does not just have one way, one strategy, or one method that leads to the solution. By linking our stories together, we learn that interfaith work is as unique as any person involved in it. We learned that we first have to get to know ourselves in order to provide others. First of all, we must immerse ourselves in our own past, visualize the values that have shaped events that have shaped us. And then, when we are ready to give new ideas to our own values and beliefs and weave them into a common carpet, we can hope for religious peace. Then there are already connections at the edges. A foundation, a bridge to walk over. The congress was a lasting, groundbreaking, startling experience. A guide for our future work. Away from rigid rituals, statutes and regulations to individual cross-border creativity.

 

Wolfgang J.

DMI Deutsche Mitgliedergruppe der

IARF ( German Chapter)

EME Europe & Middle East

EUU European Unitarians and Universalists

IARF International Association for Religious Freedom ( https://iarf.net/ )

UUA Unitarian Universalist As URI Unitied Re,ligions Initiative ( https://www.uri.org/)