Das aktuelle Heft

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Die Titel der Hefte in diesem Jahr sollten den Leser direkt auf den Ersten Unitariertag 2017 mit dem Thema „Glaube ohne Grenzen?“ hinführen, nachdem sie mit Heft 6/16 die Einladungen dazu bekommen hatten. Neugierig konnten sie sich nun fragen, ob sie sich anmelden sollten zu solch einer zweisprachigen Veranstaltung. Neugierig sollten die Leser auch auf eine Hauptversammlung werden, bei der sie nicht durch Delegierte vertreten sein würden, sondern die Geschicke der Gemeinschaft selbst mitbestimmen könnten.  Nun also das Heft zum Thema „Träume“. Bei der Wahl dieses Titels hatte sich die Redaktion vom Motto des EUT „Glaube ohne Grenzen?“ beeinflussen lassen. Noch vor zwei Jahren, als das Motto gewählt wurde, deutete das Fragezeichen darauf hin, dass unser Treffen in Ulm die gelebte Antwort auf die Frage werden könnte, ob die Überwindung von Grenzen im Bereich des Glaubens nicht nur ein Traum sei. Bei manchen meiner Träume habe ich Zweifel, ob ich ihre Verwirklichung wünschen soll. So, als ich davon träumte, wie bequem es wäre, wenn meine Gedanken zu einem Thema unmittelbar als fertig formulierter Text auf dem Monitor des PC oder auf dem Papier erscheinen würden, anstatt zu verschwinden, während ich noch versuche, sie schriftlich festzuhalten. So praktisch das für Autoren manchmal erschiene, so bedenklich wäre es
andererseits. Wer weiß, ob diese spontane Umsetzung in Schrift nicht zu einem Alptraum würde?! Ganz ohne diese Zauberei haben zwei Autoren ihre Gedanken zur unterschiedlichen Bedeutung von Traum im Sinne von Wunschtraum oder im Sinne von nächtlichen Träumen und ihrer Bedeutung in sehr persönliche Worte gefasst. Vielen Dank dafür. Der Vorstand hat Aktuelles aus seiner Arbeit mitzuteilen. Insbesondere wünscht er sich eine Diskussion des Wortlauts seines geplanten Antrags an die Hauptversammlung der Religionsgemeinschaft (S.83). Auch die Fortführung der unitarischen blätter bleibt Thema, nachdem klar geworden war, dass die wenigen ehrenamtlichen Mitarbeiter die Redaktionsarbeit in der jetzigen Form nicht länger ohne Unterstützung bewältigen können und wollen. Das gilt auch für für mich als Schriftleiterin, die zudem bisher – wie eigentlich vorgesehen - keine offizielle Vertretung hatte. Deshalb nun in diesem Heft (S.84), aber auch auf www.unitarier.de, die Ausschreibung dieser Stelle und einer weiteren zur Öffentlichkeitsarbeit. Bitte lesen Sie auch die Einladungen und erfreuen Sie sich an den bedenkenswerten Sprüchen zum Titelthema. Begrüßen Sie mit mir den Frühling und geben die Hoffnung nicht auf, wie im Beitrag über die Feierstunde zum Jahresanfang vom Verfasser angeregt.