Das aktuelle Heft

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„Wer über Vorbilder nachdenkt, landet schnell bei Erziehung, Prägung, Moral“ war in unserer Einladung zum Schreiben zu lesen. Eine der Autorinnen hat sich anregen lassen, über die Vorbildrolle der Eltern aber auch anderer zu schreiben. Das zu ihrem Text auf den Seiten 94-95 ausgewählte Gedicht zeigt, welche Menschen für sie die Vorbilder sind oder sein sollten. Die Verfasserin eines weiteren Beitrags zum Titelthema nähert sich dem Thema ganz anders. Vorbild kann für sie nur sein, wer „vorbildhaft“ gleichzeitig abgegrenzt und aufgeschlossen ist. Wenn Sie den Text lesen, werden Sie verstehen, warum diese beiden Fähigkeiten notwendig und erstrebenswert sind. Beim dritten Beitrag zum Titelthema erschließt sich der Zusammenhang nicht spontan. Den Text haben wir einem aufmerksamen Leser zu verdanken, der ihn in der Süddeutschen Zeitung entdeckte, uns zuschickte und bereit war, vom Verfasser die Abdruckgenehmigung für die unitarischen blätter zu erbitten. Finden Sie beim Lesen heraus, warum die Redaktion „Unter Palmen“ nicht nur passend zum Thema fand, sondern auch hochaktuell für uns Heutige. Manfred Paul setzt seine Würdigung von Hans-Dietrich Kahl fort und beschreibt unter anderem die  Begegnung mit Walbaum und deren Bedeutung für ihn und die Unitarier. Die Rubrik „Was ich glaube“ setzen wir dieses Mal mit zwei höchst unterschiedlichen, wie
immer sehr persönlichen Texten fort. Zum Thema „Interreligiöser Dialog“ erreichte uns aus Hamburg ein ausführlicher Bericht über eine Veranstaltung zum gegenseitigen Kennenlernen von Unitariern  und Mitgliedern der Glaubensgemeinschaft der Aleviten. Vertreter beider Gemeinschaften hatten Gelegenheit, der jeweils anderen die Inhalte, Ziele und Bräuche  ihres Glaubens darzustellen und sich persönlich näher zu kommen. Lesen Sie darüber unter „Aus der Gemeinschaft“. In der Pfalz machten Freireligiöse bei ihrem Treffen mit Vertretern der Aleviten ähnliche Erfahrungen, wie Sie deren Bericht entnehmen können. Vervollständigt wird dieses Heft durch Berichte über ein Doppel-Jubiläum in Detmold und Aktivitäten in Klingberg. Die Teilnehmer der „Osterfreizeit für Familien“ gestalteten ihr Zusammensein höchst kreativ, wie Sie den Berichten und Fotos entnehmen können. Ähnliches gilt für das Ehemaligentreffen des Pädagogischen Seminars unter dem Motto „Mit Kopf, Herz und Hand“. Auch hier war die Freude am gemeinsamen Tun für das Gelingen von Bedeutung. Bitte beachten Sie die Seite Termine, mit Hinweisen auf neue und alte Einladungen und deren Fundstellen in den jeweiligen Heften. Bleibt mir nur noch - auch im Namen der Redaktion - der Wunsch, möglichst viele unserer Leser in Ulm/Neu-Ulm zu treffen und persönlich am Stand der Redaktion begrüßen zu können.