Wer wir sind

Unitarisches Denken und Leben beruht auf einer Religion ohne Dogma, ohne Kirche, ohne Gebote und moralische Zwänge.

Unitarier verstehen sich als eine Gemeinschaft von Menschen, denen eigenverantwortliches Denken und Handeln wichtig sind. Die von den Mitgliedern gemeinsam festgelegten Grundgedanken sind für den Einzelnen eine Leitlinie.

Der unitarische Gedanke lebt also durch Eigenverantwortlichkeit, durch Verantwortung für die Mitmenschen und für unsere Mitwelt.

Eine anspruchsvolle Religion

Unitariertum ist keine „bequeme“ Religion: Sie nimmt niemandem eigenes Denken ab, sie fordert – und fördert – Mitdenken und selbstverantwortliches Handeln.

Unitarier wird und bleibt man nur freiwillig. Unitarier wollen niemanden „vereinnahmen“ oder für irgendwelche fremd bestimmten Zwecke benutzen. Sie wollen nicht missionieren, sondern überzeugen.

Wir wissen: Es gibt viele Menschen in allen Alters- und Berufsgruppen, die genauso denken wie wir. Für sie alle ist unsere Gemeinschaft offen.

Herausforderungen annehmen

Wir leben in einer Zeit voller Herausforderungen. Als Unitarier haben wir den Vorteil, nicht an Glaubenssätze gebunden zu sein, die seit Generationen festgeschrieben sind. Wir formulieren unsere Grundgedanken gemeinsam und orientieren uns dabei an neu entstandenen gemeinsamen Einsichten. Wir können aktuelle Entwicklungen berücksichtigen, ohne in Konflikt zu geraten zwischen persönlichen religiösen Ansichten und den Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung.

Für die unitarische Gemeinschaft ist es wichtig, dass alle Mitglieder die gemeinsamen Anschauungen mittragen können. Sie ist demokratisch organisiert und lässt daher genügend Raum für Meinungsvielfalt und Individualität, Offenheit und Toleranz.