Experiment geglückt in Neu-Ulm – Feierstunde Zufall am 16. Oktober 2016

Wir fuhren erwartungsfroh um 7.30 Uhr von Oberfranken aus durch die herbstlich schöne Landschaft mit ihren hie und da malerisch hingebreiteten Nebelschleiern Richtung Neu-Ulm.

Dort erlebten wir einen wunderbaren Vormittag und Mittag im Kreise der Gemeinde Donautal, froh, dass wir uns für diese Reise entschieden hatten. Justina Last und Marco vom Hagen gestalteten aus all den von den Besuchern mitgebrachten Pflanzen, Früchten und anderen Gegenständen eine stimmige Dekoration.

Ihre Veranstaltung enthielt charakteristische Elemente einer Feierstunde: Lichtspruch, Kerzenzeremonie, Lesungen, gemeinsames Singen … und ging doch darüber hinaus. Die Anwesenden brachten sich vielfältig durch Wortbeiträge ein. Familie Kubitschek ergänzte dies durch Live-Musik zum Thema Zufall.

Justina und Marco formten aus ihren vorbereiteten Beiträgen und den zufällig und überraschend hinzukommenden des Auditoriums eine großartige und dabei intime Matinee.

Wir hoffen, dass die beiden dieses für sie recht aufwändige Experiment noch in weiteren Gemeinden durchführen werden. Deshalb berichten wir hauptsächlich über das, was speziell den Vormittag des 16. Oktober 2016 auszeichnete und voraussichtlich anderen Ortes nicht wiederholbar sein wird:

Vermutlich kann Marcos Kommilitone und Freund nicht in jeder unitarischen Gemeinde über den Zufall berichten, der ihm diese Bekanntschaft eintrug.

Wir hörten erstaunt über die geradezu wundervolle Häufung der Zufälle, die zwei trampenden Frauen auf ihrer Reise mehr Hindernisse aus dem Wege räumten als dies die gewissenhafteste Planung vermocht hätte.

Von einer anderen Teilnehmerin erfuhren wir, wie ein Zufall den Wechsel der Berufswahl bestimmte und nach langjähriger Berufserfahrung ein zufälliges Gespräch bei einem Betriebsausflug Informationen lieferte, wie sie noch ein Studium aufnehmen konnte.

Wie eine Shopping - Tour zur Ehestifterin wurde, weil die letzten Groschen ausgegeben und kein Fahrgeld für den Heimweg übrig war, mussten zwei Schwestern trampen und lernten dabei den Mann kennen, der später eine der Schwestern ehelichte.

Wir erfuhren von der Dozentin eines Schwedisch-Kurses, die beim Verlassen des Fahrstuhls zufällig Klaviermusik wahrnahm, dieser nachging und seitdem einen Kurs für italienische Sprache, Musik und Atmung genießt.

Wir hörten auch, wie eine mutwillige Tat zu verschiedenen, durch Zufall bestimmten Folgen führen kann.

Wir schmunzelten, wie der planvolle Versuch, etwas Lyrik zum Thema Zufall beizutragen, zwar nicht zum Erfolg führte aber zu zufälligem Ergreifen von Büchern aus der Lyrik-Wand und genussvollem Blättern und Versinken in zufällig wieder gelesenen Gedichten.

Es hat uns so gut gefallen, dass wir über den von Justina und Marco gestalteten Rahmen, ihre Lesungen und Vortrags-Elemente möglichst wenig berichten. Denn wir hoffen sehr, dass sie weitere Gemeinden mit dieser Veranstaltung beschenken werden. In Neu-Ulm war dieses Experiment mit dem Zufall: ein voller Erfolg!

Mittags strahlte die Sonne auch in Neu-Ulm von einem blank geputzten Himmel. Bei Maultaschen und allerlei Rohkost saßen wir in Gruppen beisammen und plauderten. Es fiel uns schwer, Abschied von dieser lebhaften Gemeinde zu nehmen, um rechtzeitig den Heimweg nach Oberfranken anzutreten.

 

Kurzfassung des Veranstaltungsrückblicks von Brigitte Storck

 

Feierstunde zum Jahresanfang am Sonntag 24.01.2016

Feierstunde zum Jahresanfang
Die Flammenschale
Zauberpapier

Rund 20 Interessierte kamen zur Feierstunde von Almut und Karsten Urban im Familienzentrum in Neu Ulm. Schon in der Einladung fand sich die Aufforderung gute Vorsätze und Dinge die man hinter sich lassen möchte (auf einen Zettel geschrieben) mitzubringen.

Wir lernten eines der Rituale aus unitarischen Gemeinden Nordamerikas kennen, die „Fire-Communion“. Zunächst stimmten uns Almut und Lena mit dem Lied „Let it go“ musikalisch auf das Thema ein. Dann durfte sich gleich die ganze Gemeinde an dem Lied „The Fire of Commitment“ versuchen. Karsten zeigte das weite Spektrum von Nutzen und Gefahren des Feuers und auch seine spirituelle Bedeutung auf. Diese große Bedeutung spiegelt sich in den Symbolen vieler unitarischer Gemeinden wieder, die eine Flammenschale umgeben von Ringen oder Kreisen zeigen.


Eine eindrucksvolle Flammenschale machte diese Gedanken erlebbar.


Für die weitere Beschreibung der Fire-Communion war die Erläuterung des angelsächsischen Verständnisses des Begriffs Kommunion nötig, um den eigentlichen Bedeutungskern des Zusammenkommens herauszuarbeiten und die Abgrenzung zu dem aus der katholischen Kirche bekannten Fest der Kommunion zu verdeutlichen.


Das Lied „Jar of hearts“ gesungen von Almut und Lena schaffte den Übergang zur Beschäftigung mit den Vorsätzen und den Dingen die wir los werden wollen.

Die mitgebrachten Zettel für diese Wünsche durften dann an der Feuerschale entzündet und verbrannt werden. Auch die Vorsätze durften benannt werden.

Für die Jüngeren gab es dann noch Zauberpapier, das sich beim Entzünden sofort in eine Flammen- und Funkenwolke auflöste und große Freude bereitete.


Dann wurde das zu Beginn gelernte Lied nochmal gesungen – jetzt ging das schon viel besser (getreu dem BduJ-Motto: das hat gut geklingt, das wird nochmal gesingt).


Zum Abschluss gab's dann von Frank nochmal Live-Musik, wobei Tonda mit der Kachon

unterstützte. Die selbstgemachte Musik ist wiedermal eine echte Aufwertung für die Veranstaltung.


Die Anregungen aus der Feierstunde und so manches mehr, konnten dann während des Essens noch besprochen werden.

 

Wilko vom Hagen

 

Herbstfreizeit auf Burg Wildenstein vom 30.10.-1.11.2015

Der Burggraben
Campus Galli
Holzkirche im Bau
Burgführung
Grillen
Donautal

Wo waren wir da hingeraten? Die letzten 20 km nur noch im tiefen Nebel , waren wir froh, die Burg gefunden zu haben. Dank kleiner Wächter im Burgvorhof fanden wir gleich zu unserer Gruppe. Die Begrüßungsrunde war schon im vollen Gang und was für eine Freude, alte und auch neue Gesichter zu entdecken. Über 40 Teilnehmer saßen da in fröhlicher Runde. Unter dem Motto Mittelalter sollte das Wochenende stattfinden und ich gebe zu, ein bißchen kritisch war ich schon. Denn mit unseren Kindern hatten wir so manchen Mittelalter-Markt samt Veranstaltungen besucht. Jetzt kamen wir ohne unsere inzwischen erwachsenen Kinder und was gab es da für uns noch Spannendes zu entdecken? Aber weit gefehlt! Zunächst beeindruckte uns die Anlage der Burg, stehend auf hohen abgeschrofften Felsen mit einer Hauptburg und einer Vorburg, die nur über Brückenanlagen zu erreichen waren, um einen kleinen Graben und einen sehr tiefen Graben zu überwinden. Mit den versetzten Toranlagen, den unglaublich dicken Mauern und vielen anderen Details überzeugte die Burg, im 13.Jahrhundert erbaut, ob ihrer Wehrhaftigkeit. Am zweiten Abend bekamen wir sogar eine Tour durch die abendliche Burg geboten. Staunend hörten wir über die Geschichte der Burg und besichtigten unter anderem die Kapelle (mit einem geheimen Gang), den Festsaal, das Verlies und vieles mehr. Nach wie vor hüllte sich aber die ganze Umgebung in tiefen Nebel, was zur Gruseligkeit durchaus beitrug.

Am Samstagvormittag bot Roland Weber als ausgebildeter Stimm-und Sprachtrainer Gesangsübungen für Ungeübte an. Jeder, der nicht viel Erfahrung oder auch schon schlechte Erfahrungen beim Singen gemacht hatte, durfte daran teilnehmen. Es fanden sich nicht wenige, die hinterher begeistert und ermutigt zur „eigenen Stimme“ standen! Mit den sehr praktischen Tipps zum Abschätzen von Tonhöhen, Harmonien, Atemtechniken, Brust- und Kopfstimme ging es hernach doch schon leichter!

Am Samstagnachmittag fuhren wir alle zusammen auf den Campus Galli. Hierbei handelt es sich um ein Projekt, welches unter möglichst authentischen Bedingungen den Nachbau einer Klosterstadt aus dem 9. Jahrhundert versucht. Zugrunde liegt ein Klosterbauplan aus St.Gallen, der aber zur damaligen Zeit nie verwirklicht wurde. Freiwillige und Mitarbeiter benutzen auf der Baustelle keine modernen Werkzeuge oder Hilfsmittel, diese werden dagegen auf der Baustelle selbst hergestellt. Nur die Methoden des 9.Jahrhunderts kommen zum Einsatz und soweit irgendmöglich wird auf moderne Technik verzichtet. So ist um die Baustelle herum eine ganze Siedlung von Zulieferern entstanden, in der Handwerker in mittelalterlichen Gewändern unter anderem Holzwerkzeuge, Dachschindeln, Körbe, Töpferwaren, Seile, Nägel bis zu einer Bronzeglocke herstellen. Es finden sich auch Hühner und Schweinehaltung sowie ein Kräutergarten. Wir bekamen eine sehr spannende Führung und auch weil es so kalt war (manchmal konnten wir uns an Feuerstellen wärmen), wurde uns bald klar, daß das früher doch eher weniger romantische dafür aber sehr harte Lebensbedingungen waren. Groß und klein waren alle sehr beeindruckt.

Der Sonntag begann mit einer Feierstunde zum Thema Entfernungen, die von unseren Youngstern Justina und Marco sehr schön gestaltet wurde. Dies war übrigens ihre erste gemeinsam gestaltete Feierstunde nach ihrer Teilnahme am Sprecherseminar! Nachdem das Anzünden von Kerzen in der Burg nicht erlaubt war, setzten sie die Kerzen der Sorge und der Freude kurzerhand in zu klebende Punkte des Wohnortes auf der Deutschlandkarte um. Eine klasse Idee und Punkte von Lübeck bis Luxemburg, München, Freiburg und viele Orte mehr ließen uns erstaunen, von wie weit manche gekommen waren.

Zum Abschluß fand dann auf einem wunderschönen Grill-Platz in der freien Natur das Mittagessen statt. Vom Parkplatz aus war der Weg im tiefen Nebel gar nicht so einfach zu finden, da half uns doch der Gesang arabischer Lieder von Marlene, die am Waldrand so schön und aus voller Kehle sang und mich stark an Muezzin-Gesänge erinnerte. Eine tolle Stimmung! Und dann endlich konnte die Sonne den Nebel vertreiben und wir sahen, wo wir da eigentlich waren. Wunderschöne Ausblicke auf die 200 Meter tiefe Donauschlucht begeisterten uns und mit diesem Höhepunkt ging ein sehr schönes Wochenende zu Ende. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Organisatoren!

Susanne Samper-Drösch

 

 

Hier finden Sie die Termine unserer Veranstaltungen im Jahr 2015. Gäste und Interessenten sind immer herzlich willkommen!

Kontakt: donautal@unitarier.de

Vorweihnachtliches Wochenende in Breitnau/Schwarzwald, 19. bis 21.12.14

Statt wie sonst üblich sollte die diesjährige Weihnachtsfeier der Gemeinde Donautal nicht im Spatzennest bei Ulm stattfinden sondern in der DAV-Hütte Ramshalde in Breitnau/Schwarzwald. Vor allem unter den etwas größer Gewachsenen sorgte die extrem niedrige Decke für unangenehme Überraschungen (Wir fühlen mit Dir, Holger…). Für Verwirrung sorgten auch die verwinkelten Gänge, Zimmer und Räume mit vielen Türen.

Am Freitagabend kamen die ersten zwanzig Gäste an. Zum Abendessen gab es einen großen Topf Maultaschen und verschiedene Salate. Gut gesättigt verbrachten manche den restlichen Abend mit Spiele spielen und andere mit interessanten Gesprächen.

Nach dem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen machen sich die bereits Angereisten zu einem Spaziergang auf einen Wichtelpfad in Hinterzarten auf. An mehreren Stationen konnten wir unsere Fähigkeiten im Klettern, auf der Pirsch und im Weitsprung testen. Zurück an der Hütte waren bereits die restlichen zwanzig Gäste eingetroffen. Nach einer kleinen Mittagspause spazierten die meisten ca. eine Stunde zum Pfarrhof nach Breitnau, wo um 16 Uhr die Weihnachtsfeier stattfinden sollte. Dort angekommen waren alle begeistert von dem großen, holzgetäfelten Saal mit einem schön geschmückten Weihnachtsbaum. Die vielseitig gestaltete Feierstunde von Marion und Ulf Meyer-Scharenberg hangelte sich an den Fragen „Was feiern wir wirklich? Was ist der eigentliche Kern? Was macht Weihnachten für uns als Gemeinschaft und für jeden einzelnen so wichtig?“ entlang. So antworten die meisten wahrscheinlich mit Bezug auf die Wintersonnenwende und den Jahreslauf oder das gute Essen, Schenken und Beschenk-Werden sowie die Gemeinsamkeit. Ulf berichtete uns von seinen Kontakten mit Unitariern aus Australien, Südafrika und Feuerland. Dort liegt Weihnachten im Hochsommer und ist daher kein Lichtfest zur Wintersonnenwende. „Die Symbolik und die Traditionen des nordeuropäischen winterlichen Weihnachtsfestes werden auch im Süden noch gepflegt, jedoch aus historischen und nostalgischen Gründen.“ Mit diesen vielfältigen Eindrücken brachte Ulf uns die etwas anderen Weihnachtsfeste nahe.

Zwischen Weihnachtsliedern, -gedichten und Klaviermusik brachte uns auch die Geschichte vom gestohlenen Weihnachtsbaum zum Schmunzeln. Insgesamt war es eine sehr gelungene Weihnachtsfeier, und dafür möchten wir uns noch einmal bei Marion und Ulf bedanken.

Mit Fackeln bewaffnet machten wir uns auf den Rückweg durch den eisigen Wind. Zurück in der Hütte gab es bald Nudeln mit mehreren verschiedenen Soßen für alle vierzig hungrigen Gäste. Für einige stand am Abend noch die Mitgliederversammlung an. Währenddessen kam der Winter mit ein paar Zentimetern Schnee!

Am Sonntag wurde nach dem Frühstück nur noch geputzt und gepackt bis sich alle nach und nach auf den Heimweg machten.

Es war ein tolles Wochenende mit vielen bekannten Gesichtern, interessanten Themen und anregenden Gesprächen.

„Am Ende könnte man auch sagen, Weihnachten ist eben Weihnachten. Und das Schöne daran ist, dass wir es gemeinsam feiern, auch über Religionsgrenzen hinweg, wenn auch mit unterschiedlichen Begründungen und Ausprägungen.“

 

Sinja und Nito

Mit Zitaten aus der Ansprache der Feierstunde

 

Jahresrückblick 2014

14.12.2013: Weihnachtsfeier im Spatzennest.
Das Essen ist fertig.
Auch die Köche haben Spaß.
22.+23.02.2014: Vorstandssitzung in Neu-Ulm
22.02.2014: Feierstunde - Samstag Nachmittag
22.+23.03.2014: Treffen freireligiöser und unitarischer Gemeinden in Ludwigshafen
30.03.2012: Unitarischer Sonntag
April 2014: Osterfreizeit in Klingberg
April 2014: Erneuerung der Spielhütte in Klingberg
25.05.2014: Feierstunde
20.06.2014: Ulmer Laufnacht - unsere Staffel
20.06.2014: Start unterm Feuerwerk
21.06.2014: 100 km später
21.06.2014: Sonnwendfeuer
21.06.2014: Singen am Feuer
Sept. 2014: ICUU-Leadership-school in Transsilvanien
Okt. 2014: Herbstfreizeit Bad Urach
Nov. 2014: Feierstunde zum Totensonntag: "Vor dem letzen Vorhang"

Herbstfreizeit 2013 der Familien Süd auf der Burg Wernfels

Burg Wernfels - der Burghof
Am Brombachsee
Seilfahrt über den See
Abendstimmung am Brombachsee
Träume

Ende Oktober verbrachten wir mit vielen unitarischen Familien - vor allem aus dem südlichen Deutschland - ein sonniges Wochenende auf der Jugendherberge Burg Wernfels in der Nähe von Nürnberg.


Am Samstag stand dabei das Thema Menschenrechte im Vordergrund und bei der Morgenfeier am Sonntag das Thema Träume.

 

Eine Referentin aus dem Nürnberger Menschenrechtszentrum führte die andauernde Verletzung einer Vielzahl von Menschenrechten anhand von Fotos vor Augen. Es entstand u.a. eine Diskussion, was denn eigentlich Menschenrechte „genau“ sind.

 

Ein Ende der massiven Verletzungen von Menschenrechten ist nicht absehbar. Ein Film zeigte die globalisierte Problematik anhand von schwerer Kinderarbeit unter anderem bei der Herstellung von Pflastersteinen in Indien.

 

Am sonnigen Nachmittag stand dann ein Spaziergang am Brombachsee und für die sportlich orientierten der Klettergarten auf dem Programm. Das Highlight des Klettergartens war die Seilbahn über den Brombachsee am Ende des Parcours.

 

Die Morgenfeier am Sonntag stand ganz unter dem Motto Traumerlebnis.

Die klugen Gedanken, was das Träumen so ausmacht, wie wichtig es für unser Leben und Wohlbefinden ist und wovon wir träumen, waren sehr anregend.

 

Wir erleben dabei die Unitarier als lebendige und engagierte Gemeinschaft und freuen uns, auch als Nicht-Unitarier immer wieder dabei sein zu dürfen.


Familie Bröker

 

 

 

Zugspitzwanderung

Auf dem Gipfelgrat
In der Partnach-Klamm
Blick auf Garmisch und den Eibsee

Im Herbst 2013 wurde ein neues Kapitel zum Thema „bewegte Unitarier der Gemeinde Donautal“ aufgeschlagen. Nach der Herausforderung der Ulmer Laufnacht („laufend Sinn suchen“) wurde eine erste große, d.h. mehrtägige, gemeinsame Wanderung gewagt. Und diese gleich mit einem ambitionierten Ziel: Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze ( 2962 m). Viel Sinn fanden acht Wanderer bei dieser tollen Tour, erfüllt von der Natur der Alpen mit ihren ganz unterschiedlichen Reizen und Herausforderungen. Auch diese Aktion ruft nach Fortsetzung!
Interessenten sind immer willkommen. Kondition ist hilfreich, Lust an der Gemeinschaft Voraussetzung!

Jugendleitefeier Esslingen 2013

Das Wetter in Esslingen war fürchterlich. Der Neckar führte bereits Hochwasser und vermittelte einen Vorgeschmack auf die Überschwemmungen, die vor allem an Donau und Elbe noch kommen sollten. Es schüttete wie aus Kübeln. Sollte das ein schlechtes Omen für Jugendleitefeier von acht Jugendlichen aus Süddeutschland sein? Sicher, auch die 3-jährige Vorbereitungszeit war nicht immer einfach, galt es schließlich, die Interessen, Vorlieben und vor allem die Termine von acht hochbeschäftigten Jugendlichen aus einem Gebiet von Karlsruhe bis Ulm, von Stuttgart bis Freiburg unter einen Hut zu bekommen. Keine leichte Aufgabe für alle Beteiligten. 

Nachdem sich alle durch den Dauerregen in die wunderschöne historische Altstadt von Esslingen in das alte Rathaus gekämpft hatten, erwartete uns ein sehr schön geschmückter, festlicher Saal, der sich schnell füllte. Neben Freunden und den Familien der Jugendlichen waren auch zahlreiche Mitglieder von Gemeinde und Landesgemeinde gekommen. 

Zu Hause hörten einige Eltern Bedenken von den Jugendlichen, ob diese Feier überhaupt schön werden würde. Die Zweifel waren auch deswegen so groß, weil die erste Jugendleitegruppe im Süden bei der Feier vor drei Jahren in Ulm einiges vorgelegt hatte. Aber alle Zweifel und Bedenken waren vollkommen überflüssig, es wurde eine wunderbare Feierstunde, die uns alle fröhlich und dankbar das Esslinger Regenwetter vergessen ließ.

Zu jedem der Buchstaben des Wortes „Jugendleite“ hatten die Jugendlichen eine Eigenschaft oder ein Wort graphisch dargestellt, das sie mit der Jugendleitezeit verbinden. Die Jugendleitesprüche wurden durch sehr passende Bilder unterstrichen. Wir konnten einen selbst gedrehten Film bewundern, in dem sich acht Überlebende eines Flugzeugabsturzes auf einer einsamen Insel widerfanden. Das Zusammen- und Überleben der acht wurde dadurch erschwert, dass sie acht verschiedenen Religionen angehörten und nun lernen mussten, miteinander klar zu kommen. Schließlich gab es Bilder aus der Jugendleitezeit– zur Musik „Hall of Fame“ von „The Scirpt“.

Auch in Zukunft wird es das Angebot einer Jugendleite im Süden weiterhin geben (Interessenten können sich wenden an: [email protected]).

Karsten Urban

Sonnenwendfeier, Jugendleitetreffen und Ulmer Laufnacht der Gemeinde Donautal

Holger und Wilko in der Nacht
Geschafft!
Der Lohn
Unser Laufshirt im Trailer

Neue Bestzeit unter 9 Stunden – unitarier.de auf Laufnacht-Video in YouTube – Wunderbare Sonnenwendfeier im Spatzennest

Es begann mit einem großen Knall, das Feuerwerk zum Start der 4. Ulmer Laufnacht. Wieder mit dabei: Die Vierer-Staffel der Gemeinde Donautal mit ihrem Höchstleistungs-Radbegleiter Wilko vom Hagen. Der Spielplan der Fußball-EM brachte es mit sich, dass wir alle am Start im Stadion von Blaustein den Sieg der deutschen Mannschaft gegen Griechenland bejubeln konnten. Zum Glück gab es keine Verlängerung und so konnte nach Ballonglühen und Feuerwerk der Start pünktlich um 23:00 Uhr erfolgen – 100km in Ulm und um Ulm und um Ulm herum standen für die 248 Einzelläufer sowie 6 Zweier-, 72 Vierer- und 63 Achter-Staffeln an.

Nachdem es Bundestrainer Jogi Löw schon vorgemacht hatte, wurde auch unsere Mannschaft vom diesjährigen Kapitän Frank Kubitschek neu aufgestellt - mit Erfolg. Vor allem Startläufer Holger Drösch legte auf seinen 20km eine beachtliche Steigerung hin. Unsere beiden bewährten Dauerläufer Almut Urban und Frank Kubitschek holten in der Nacht auf den beiden 30km-Strecken mächtig Zeit raus, so dass Karsten Urban in den frühen Morgenstunden den 13. Platz nur noch 20km nach Hause zu laufen brauchte. Am Ende waren es insgesamt knapp 8 Minuten Steigerung im Vergleich zu 2011 und das Ziel, unter 9 Stunden bleiben zu können, wurde auch erreicht.

Besonders schön für uns Läufer: Im Stadion wurden wir von vielen Gemeindemitgliedern sowohl auf die Strecke geschickt als auch morgens wieder empfangen. Wir sind dann sogar gemeinsam über die Ziellinie gelaufen. Dies war möglich, weil in diesem Jahr sowohl die Sonnenwendfeier der Gemeinde Donautal als auch ein Treffen der Jugendleitegruppe II am gleichen Wochenende im nahen Spatzennest stattfand. So konnten wir gemeinsam mit vielen netten Donautalern unsere müden Beine pflegen, einen wunderbaren Samstag in der Natur verbringen, ein Sonnenwendfeuer zusammen machen und am Sonntag noch eine sehr schöne Feierstunde genießen.

Es war ein tolles Wochenende, vielen Dank an alle, die es ermöglicht haben!

Karsten Urban

Unitarischer Sonntag "Neu gest/alt/en"

am 18.03.2012 in Stuttgart

Um 11 Uhr waren wir so vollständig, dass Marianne und Heinz Hahne ihren Vortrag

„Unitarisch-kosmopolitische Amerikareise

- Persönliche Gedanken über Vergangenheit und Zukunft - “

beginnen konnten und uns auf eine interessante Reise an unitarisch oder kosmopolitisch bedeutsame Orte mitnahmen. Auszug aus der Einladung: "Wir alle gestalten unsere Gefühls- und Gedankenwelt immer wieder neu. Eine Reise kann zu dieser Neugestaltung aufs Schönste beitragen. So auch unsere begegnungsreiche Reise zu den amerikanischen Unitariern.". Die einzelnen Punkte waren, wegen des knapp gefassten Zeitfensters von einer Stunde und dem großen Bereich einzelner Themen, häufig nur angeschnitten, doch war die Präsentation sehr gelungen. Wir bekamen eine Menge Gedankenanstöße und auch verschiedene Hinweise, was wir alles bemerkten, wenn wir uns mehr Zeit nähmen. Insgesamt wurde unsere Vorstellung eines Kosmopoliten auf den größeren Bereich des gesamten Universums ausgeweitet und von der Beschränkung an die Erde gelöst.

Danach wurden nach alter Gewohnheit belegte Brote, Brezeln und Kuchen genossen, während man sich in harmonischer Runde austauschte.

Marco vom Hagen mit freundlicher Unterstützung von Ida Römheld

 

Jahresanfangsveranstaltung "Masken"

Diskussionsrunde zu Masken und Rollen
Gemeinsames Mittagessen

Am 29. Januar 2012 fand in Neu-Ulm die erste Feierstunde im neuen Jahr statt. Bei typischem Ulmer Wetter trafen sich zahlreiche Kinder und Erwachsene im Familienzentrum in Ulm.
Heiko Schimmelpfeng, der die Feierstunde hielt, hat mit seinem abwechslungsreichen, unterhaltsamen und interessanten Vortrag über Masken alle begeistert, sowohl „Alt“ als auch „Jung“. Unterstrichen wurde das Ganze unter anderem mit aktuellen Beispielen (Karneval, Fasching, Fastnacht) und Musik von Frank Liszt.
Anschließend gab es noch eine kleine Diskussionsrunde, wo wir uns gemeinsam über Themen wie Schuluniform, Schminke, Rollenwechsel und anderes austauschten.
Damit niemand hungrig nach Hause gehen musste, gab es dann noch ein leckeres Mittagessen, gemeinsam in der Brauerei „Barfüßer“.
Trotz des nicht perfekten Wetters und der scheinbaren Doppelbelegung des Raumes am Anfang, war es eine wunderschöne Feierstunde und toll alle wiederzusehen.
Ida Römheld mit freundlicher Unterstützung von Marco vom Hagen

Tannengeflüster und Weihnachtsvorfreude

„Wenn die ersten Fröste knistern, in dem Wald bei Bayrisch-Moos…“

Mit dem Gedicht „Tannengeflüster“ von James Krüss begann die diesjährige Weihnachtsfeier am 17. Dezember im Naturfreundehaus „Spatzennest“ in der Gemeinde Blaustein bei Weidach.

30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Gemeinde „Donautal“ fanden sich im Laufe des Samstag Nachmittag hier ein. Gemeinsam wurde ein großer Tannenbaum mit Kerzen festlich geschmückt und einige mittlerweile schon traditionelle Kerzen der Sorge und der Freude angezündet. Geigen- und Gitarrenmusik begleiteten die gesungenen Weihnachtslieder und Holger Drösch brachte uns mit einem anschaulichen Papierexperiment, das einige Übung erfordert hatte und entsprechendes Staunen hervorrief, Ansichten über menschliche Beziehungen und Verflechtungen näher, die nicht nur in die Weihnachts- und Jahresschlusszeit passen, sondern zu jedem Zeitpunkt Bedeutung haben.

Nach dem gemeinsamen Abendessen gab es bei Glühwein, Kinderpunsch und Gebäck ausreichend Gelegenheit für den Austausch von Neuigkeiten und interessante, intensive Gespräche oder anregende Spiele.

Bei klarem Winterwetter machten wir am nächsten Tag nach dem Frühstück einen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet "Kleines Lautertal" und kehrten zu einem gemeinsamen Mittagessen in das gemütliche alte Gasthaus „Lamm“ ein.

Allen, die dazu beigetragen haben, herzlichen Dank für die gute Organisation dieses schönen Winterwochenendes!

Brunch & Brain: Wortwitz und Witzworte

Am Sonntag, den 27. November 2011 hat die Gemeinde Donautal wieder zu Brunch & Brain eingeladen. Im sonnendurchfluteten Familienzentrum in Neu-Ulm trafen sich Unitarier aus Ulm und Umgebung, wobei besonders die Ulmer - nach wochenlangem Nebel - die Sonne genossen. Vor der Aufnahme der körperlichen und geistigen Nahrung entzündeten wir mit dem November-Lichtspruch eine Kerze, an der jeder seine Kerzen der Freude oder Sorge anzünden konnte. Diese von Eric Hausmann eingeführte Praxis führen wir gerne fort. 

Zum Motto unseres Treffens "Wortwitz und Witzworte" hatten die meisten Beispiele mitgebracht. Im familiären Rahmen unserer kleinen Runde blieb jedoch immer genügend Zeit, auch ernsteren Inhalten mancher Anregung nachzuspüren. Wir stellten fest, dass sowohl Witzworte als auch Wortwitz häufig nur zur rechten Zeit oder am rechten Ort humorvoll wirken. Auch Witzworte aus fremden Sprachen fanden ihren Raum.

So war es für alle ein erbauliches Treffen und gegen 14:00 Uhr machten sich alle in Richtung Heimat auf.

Nächster Termin der Gemeinde Donautal ist die Weihnachtsfeier im Spatzennest am Samstag den 18.12.2011. 

Wilko vom Hagen

 

Familienfreizeit Herbst 2011

Burg Wernfels
Halloween
Abseilen an der Burgmauer
geschafft!
Strandspaziergang am Brombachsee
Das Burgtor

Nach dem gelungenen Intermezzo in Balingen/Lochen 2010 trafen sich vom 28.10. – 30.10.2011 die "Familien Süd" - bereits zum vierten Mal - auf der Burg Wernfels   im fränkischen Seenland.

Was für eine Burg für ein Halloween-Fest! Das urige, verwinkelte Gemäuer der Burg Wernfels schreit geradezu nach Fantasie- und Gruselunternehmungen. Wie es daher bei der Familienfreizeit-Süd schon Brauch zu sein scheint, haben die Kinder und Jugendlichen die Halloween-Nacht standesgemäß begangen. Für die Altersklasse, die ins Zeltlageralter heranwächst, war die von den Jugendlichen nach guter Lagermanier vorbereitete und mit genügend Schreckmomenten versehene Schnitzeljagd im finsteren Frankenwald sicherlich der Höhepunkt. Für die Kleineren war die Süß-Sauer-Gaunerei bei geschnitzten Kürbissen und mit selbst gestalteten Grusel-Umhängen um den Burgbrunnen ein Riesenspaß. Die Beute und der gehobene Schatz haben jedenfalls allen bestens geschmeckt!

Ansonsten haben wir es an diesem Wochenende mit dem Thema „Kommunikation“ aufgenommen. Diese wurde in erster Linie in angenehmen Gesprächen gepflegt, die dem grundsätzlichen Austausch von Neuigkeiten und Meinungen dienten. Dem eigentlichen Thema konnten wir uns aber auch durch einige interessante Beiträge aus unserer Mitte nähern. So wurde eine Reihe von Büchern vorgestellt und damit der Spaß am Lesen in Erinnerung gerufen. In einem Workshop über Geheimschriften begann so manchem der Kopf zu rauchen. Dabei waren die jüngeren Teilnehmer so fasziniert, dass sie erstaunlich ausdauernd mitgemacht haben. Von allen Altersstufen heiß begehrt war der Workshop zum Thema Schlagfertigkeit. In diesem Jahr hatten die Teens dabei den Vorrang, eine Fortsetzung für andere Altersgruppen wurde uns aber versprochen.

 

Unabhängig vom Thema wurden auch andere Möglichkeiten zur gruppendynamischen Betätigung genutzt. Neben einer Runde „Ultimate Frisbee“ durfte das obligatorische Abseilen an der Burgmauer sowie der Besuch im Klettergarten nicht fehlen. Bei herrlichem Herbstwetter fand sich aber auch eine ansehnliche Gruppe Wanderer, die die Sonnenstrahlen am Großen Brombachsee einfangen gingen und so die schöne Landschaft (in diesem Jahr ohne Nebel) genossen. Von dauerhaftem Reiz schien für unsere U10 jedoch der „rote Fels“ gleich neben der Burganlage zu sein. Vom jüngsten Teilnehmer bis zum Gymnasial-Unterstufler fanden in dieser kleinen Steilwand mit urigem Wurzelgeflecht alle einen ansprechenden Spielplatz, auf dem man stundenlang Beschäftigung fand und fast die Essenszeiten versäumt hätte. Ein Andenken an die rote Buntsandsteinwand hat jedes Kind in Form seiner nun gefärbten Kleidung mit nach Hause genommen.

Höhepunkt unseres Treffens bildete die Morgenfeier am Sonntag früh, in der uns Dorothea Kaufmann ihre Geschichte mit dem Titel „bewegt, bewegen, in Bewegung“ vortrug. Schön, wie eine kleine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und schließlich zum zentralen Punkt gelangt. Alle Zuhörer waren sehr ergriffen und genossen die versöhnliche Schlussfolgerung.

Leider mussten wir am Sonntag Mittag schon wieder Abschied voneinander nehmen. Nicht nur wegen der teilweise recht zeitintensiven Anreise hätten sich alle einen längeren Aufenthalt in dieser angenehmen Atmosphäre gewünscht. Der Erholungseffekt hätte deutlicher greifen und so manches Gespräch hätte noch weiter vertieft werden können. Aber im nächsten Jahr soll es wenigstens einen Tag mehr für die Familienfreizeit – Süd geben!

An dieser Stelle möchte ich ganz herzlich allen danken, die mit Workshops, Halloween-Vorbereitungen, zeitweiser Betreuung der ganzen Kinderschar, Einladung, Organisation und Abstimmung mit der JuHe und mit der Morgenfeier betraut waren. Danke auch an alle Teilnehmer, die für das Gelingen dieses harmonischen und entspannten Wochenendes gesorgt haben!

Uns hat es prima gefallen, und wir hoffen auf wieder günstig fallende Herbstferien im nächsten Jahr (-> siehe Kalender)!

Ute Fechner

 

Gemeinde Donautal bei Ulmer Laufnacht 2011

Vor dem Start von vorne...
... und von hinten.
Nur noch ein Kilometer bis ins Ziel!
Geschafft!

Schon bei der Autobahnabfahrt nach Ulm stand ein Regenbogen über der A7, das Wetter war gar nicht Julitypisch, aber das Zeichen im Abendlicht eindeutig positiv.

Nun ist es dunkel, es ist Neumond, es nieselt um 23.00 Uhr. Doch meine Gänsehaut kommt nicht von der Kälte. Vor mir blitzen die Kopflampen der ca. 800 Startläufer und beleuchten die Rücken der vor Ihnen stehenden. Über uns donnert ein grandioses Feuerwerk in den schwarzen Himmel. Soeben fiel der Startschuss und unter den Klängen von Pink Floyd´s legendärem „Shine on you crazy diamond“ setzt sich die Menge mit wippenden Lichtkegeln langsam in Bewegung. Ein halbe Runde durch das Stadion entlang den anfeuernden Zuschauern und Mitläufern, dann sind wir draußen in der Finsternis, versuchen in unseren Lauf zu finden, das richtige Tempo, den eigenen Atemrhythmus. Vor, neben und hinter mir laufen Männer und Frauen, die alle entweder alleine oder mit Staffelfreunden den 100 km-Nachtlauf um Ulm herum vollbringen wollen. Wie war ich da nur hineingeraten?

Alles begann, wie so vieles, in Klingberg. Aus der lockeren Lauftruppe, die jedes Jahr zu Ostern in der Familienfreizeit sich spontan zusammenfand, ist ein kleiner harter Kern entstanden, der bei der letzten Herbstfreizeit in Balingen die Idee eines gemeinsamen unitarischen Staffellaufs gebar. Zu Ostern fanden 4 von uns die Idee immer noch super, Almut Urban hat uns als Staffel angemeldet und gleich auch noch T-Shirts mit Mannschaftsmotto "sympathisch, demokratisch, undogmatisch - UNITARIER.de - Laufend Sinn suchen" bedrucken lassen. Ich sagte leichtsinnigerweise ebenfalls „Ja“ und nun trabte ich also durchs dunkle Blautal dem ersten Anstieg entgegen.

Zu unserer großen Freude und Glück hatte sich Wilko vom Hagen als Fahrradbegleiter gewinnen lassen. Er und Almut erwarteten mich um 1:15 Uhr nach 20 Kilometern an der ersten Wechselmarke.  Almut und nach ihr Frank Kubitschek ab 04.47 Uhr waren in der psychologisch günstigen Situation, wieder einige überholen zu können. Die beiden haben mit 2 tollen Laufzeiten über jeweils 30 km dann Karsten als Schlussläufer im Morgengrauen um 06.19 Uhr auf die letzten 20.000 Meter geschickt. Karsten Urban konnte seine guten Trainingszeiten ebenfalls halten und so konnten wir alle gemeinsam zu fünft um 08.09 Uhr jubelnd über die Ziellinie laufen und fahren.

Das war ein tolles Erlebnis. Es tut auch schon gar nicht mehr weh……

Holger Drösch
(Einen ausführlichen Bericht gibt es in den unitarischen blättern)