Jahresanfangsveranstaltung "Masken"

Diskussionsrunde zu Masken und Rollen
Gemeinsames Mittagessen

Am 29. Januar 2012 fand in Neu-Ulm die erste Feierstunde im neuen Jahr statt. Bei typischem Ulmer Wetter trafen sich zahlreiche Kinder und Erwachsene im Familienzentrum in Ulm.
Heiko Schimmelpfeng, der die Feierstunde hielt, hat mit seinem abwechslungsreichen, unterhaltsamen und interessanten Vortrag über Masken alle begeistert, sowohl „Alt“ als auch „Jung“. Unterstrichen wurde das Ganze unter anderem mit aktuellen Beispielen (Karneval, Fasching, Fastnacht) und Musik von Frank Liszt.
Anschließend gab es noch eine kleine Diskussionsrunde, wo wir uns gemeinsam über Themen wie Schuluniform, Schminke, Rollenwechsel und anderes austauschten.
Damit niemand hungrig nach Hause gehen musste, gab es dann noch ein leckeres Mittagessen, gemeinsam in der Brauerei „Barfüßer“.
Trotz des nicht perfekten Wetters und der scheinbaren Doppelbelegung des Raumes am Anfang, war es eine wunderschöne Feierstunde und toll alle wiederzusehen.
Ida Römheld mit freundlicher Unterstützung von Marco vom Hagen

Tannengeflüster und Weihnachtsvorfreude

„Wenn die ersten Fröste knistern, in dem Wald bei Bayrisch-Moos…“

Mit dem Gedicht „Tannengeflüster“ von James Krüss begann die diesjährige Weihnachtsfeier am 17. Dezember im Naturfreundehaus „Spatzennest“ in der Gemeinde Blaustein bei Weidach.

30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Gemeinde „Donautal“ fanden sich im Laufe des Samstag Nachmittag hier ein. Gemeinsam wurde ein großer Tannenbaum mit Kerzen festlich geschmückt und einige mittlerweile schon traditionelle Kerzen der Sorge und der Freude angezündet. Geigen- und Gitarrenmusik begleiteten die gesungenen Weihnachtslieder und Holger Drösch brachte uns mit einem anschaulichen Papierexperiment, das einige Übung erfordert hatte und entsprechendes Staunen hervorrief, Ansichten über menschliche Beziehungen und Verflechtungen näher, die nicht nur in die Weihnachts- und Jahresschlusszeit passen, sondern zu jedem Zeitpunkt Bedeutung haben.

Nach dem gemeinsamen Abendessen gab es bei Glühwein, Kinderpunsch und Gebäck ausreichend Gelegenheit für den Austausch von Neuigkeiten und interessante, intensive Gespräche oder anregende Spiele.

Bei klarem Winterwetter machten wir am nächsten Tag nach dem Frühstück einen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet "Kleines Lautertal" und kehrten zu einem gemeinsamen Mittagessen in das gemütliche alte Gasthaus „Lamm“ ein.

Allen, die dazu beigetragen haben, herzlichen Dank für die gute Organisation dieses schönen Winterwochenendes!

Brunch & Brain: Wortwitz und Witzworte

Am Sonntag, den 27. November 2011 hat die Gemeinde Donautal wieder zu Brunch & Brain eingeladen. Im sonnendurchfluteten Familienzentrum in Neu-Ulm trafen sich Unitarier aus Ulm und Umgebung, wobei besonders die Ulmer - nach wochenlangem Nebel - die Sonne genossen. Vor der Aufnahme der körperlichen und geistigen Nahrung entzündeten wir mit dem November-Lichtspruch eine Kerze, an der jeder seine Kerzen der Freude oder Sorge anzünden konnte. Diese von Eric Hausmann eingeführte Praxis führen wir gerne fort. 

Zum Motto unseres Treffens "Wortwitz und Witzworte" hatten die meisten Beispiele mitgebracht. Im familiären Rahmen unserer kleinen Runde blieb jedoch immer genügend Zeit, auch ernsteren Inhalten mancher Anregung nachzuspüren. Wir stellten fest, dass sowohl Witzworte als auch Wortwitz häufig nur zur rechten Zeit oder am rechten Ort humorvoll wirken. Auch Witzworte aus fremden Sprachen fanden ihren Raum.

So war es für alle ein erbauliches Treffen und gegen 14:00 Uhr machten sich alle in Richtung Heimat auf.

Nächster Termin der Gemeinde Donautal ist die Weihnachtsfeier im Spatzennest am Samstag den 18.12.2011. 

Wilko vom Hagen

 

Familienfreizeit Herbst 2011

Burg Wernfels
Halloween
Abseilen an der Burgmauer
geschafft!
Strandspaziergang am Brombachsee
Das Burgtor

Nach dem gelungenen Intermezzo in Balingen/Lochen 2010 trafen sich vom 28.10. – 30.10.2011 die "Familien Süd" - bereits zum vierten Mal - auf der Burg Wernfels   im fränkischen Seenland.

Was für eine Burg für ein Halloween-Fest! Das urige, verwinkelte Gemäuer der Burg Wernfels schreit geradezu nach Fantasie- und Gruselunternehmungen. Wie es daher bei der Familienfreizeit-Süd schon Brauch zu sein scheint, haben die Kinder und Jugendlichen die Halloween-Nacht standesgemäß begangen. Für die Altersklasse, die ins Zeltlageralter heranwächst, war die von den Jugendlichen nach guter Lagermanier vorbereitete und mit genügend Schreckmomenten versehene Schnitzeljagd im finsteren Frankenwald sicherlich der Höhepunkt. Für die Kleineren war die Süß-Sauer-Gaunerei bei geschnitzten Kürbissen und mit selbst gestalteten Grusel-Umhängen um den Burgbrunnen ein Riesenspaß. Die Beute und der gehobene Schatz haben jedenfalls allen bestens geschmeckt!

Ansonsten haben wir es an diesem Wochenende mit dem Thema „Kommunikation“ aufgenommen. Diese wurde in erster Linie in angenehmen Gesprächen gepflegt, die dem grundsätzlichen Austausch von Neuigkeiten und Meinungen dienten. Dem eigentlichen Thema konnten wir uns aber auch durch einige interessante Beiträge aus unserer Mitte nähern. So wurde eine Reihe von Büchern vorgestellt und damit der Spaß am Lesen in Erinnerung gerufen. In einem Workshop über Geheimschriften begann so manchem der Kopf zu rauchen. Dabei waren die jüngeren Teilnehmer so fasziniert, dass sie erstaunlich ausdauernd mitgemacht haben. Von allen Altersstufen heiß begehrt war der Workshop zum Thema Schlagfertigkeit. In diesem Jahr hatten die Teens dabei den Vorrang, eine Fortsetzung für andere Altersgruppen wurde uns aber versprochen.

 

Unabhängig vom Thema wurden auch andere Möglichkeiten zur gruppendynamischen Betätigung genutzt. Neben einer Runde „Ultimate Frisbee“ durfte das obligatorische Abseilen an der Burgmauer sowie der Besuch im Klettergarten nicht fehlen. Bei herrlichem Herbstwetter fand sich aber auch eine ansehnliche Gruppe Wanderer, die die Sonnenstrahlen am Großen Brombachsee einfangen gingen und so die schöne Landschaft (in diesem Jahr ohne Nebel) genossen. Von dauerhaftem Reiz schien für unsere U10 jedoch der „rote Fels“ gleich neben der Burganlage zu sein. Vom jüngsten Teilnehmer bis zum Gymnasial-Unterstufler fanden in dieser kleinen Steilwand mit urigem Wurzelgeflecht alle einen ansprechenden Spielplatz, auf dem man stundenlang Beschäftigung fand und fast die Essenszeiten versäumt hätte. Ein Andenken an die rote Buntsandsteinwand hat jedes Kind in Form seiner nun gefärbten Kleidung mit nach Hause genommen.

Höhepunkt unseres Treffens bildete die Morgenfeier am Sonntag früh, in der uns Dorothea Kaufmann ihre Geschichte mit dem Titel „bewegt, bewegen, in Bewegung“ vortrug. Schön, wie eine kleine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und schließlich zum zentralen Punkt gelangt. Alle Zuhörer waren sehr ergriffen und genossen die versöhnliche Schlussfolgerung.

Leider mussten wir am Sonntag Mittag schon wieder Abschied voneinander nehmen. Nicht nur wegen der teilweise recht zeitintensiven Anreise hätten sich alle einen längeren Aufenthalt in dieser angenehmen Atmosphäre gewünscht. Der Erholungseffekt hätte deutlicher greifen und so manches Gespräch hätte noch weiter vertieft werden können. Aber im nächsten Jahr soll es wenigstens einen Tag mehr für die Familienfreizeit – Süd geben!

An dieser Stelle möchte ich ganz herzlich allen danken, die mit Workshops, Halloween-Vorbereitungen, zeitweiser Betreuung der ganzen Kinderschar, Einladung, Organisation und Abstimmung mit der JuHe und mit der Morgenfeier betraut waren. Danke auch an alle Teilnehmer, die für das Gelingen dieses harmonischen und entspannten Wochenendes gesorgt haben!

Uns hat es prima gefallen, und wir hoffen auf wieder günstig fallende Herbstferien im nächsten Jahr (-> siehe Kalender)!

Ute Fechner

 

Gemeinde Donautal bei Ulmer Laufnacht 2011

Vor dem Start von vorne...
... und von hinten.
Nur noch ein Kilometer bis ins Ziel!
Geschafft!

Schon bei der Autobahnabfahrt nach Ulm stand ein Regenbogen über der A7, das Wetter war gar nicht Julitypisch, aber das Zeichen im Abendlicht eindeutig positiv.

Nun ist es dunkel, es ist Neumond, es nieselt um 23.00 Uhr. Doch meine Gänsehaut kommt nicht von der Kälte. Vor mir blitzen die Kopflampen der ca. 800 Startläufer und beleuchten die Rücken der vor Ihnen stehenden. Über uns donnert ein grandioses Feuerwerk in den schwarzen Himmel. Soeben fiel der Startschuss und unter den Klängen von Pink Floyd´s legendärem „Shine on you crazy diamond“ setzt sich die Menge mit wippenden Lichtkegeln langsam in Bewegung. Ein halbe Runde durch das Stadion entlang den anfeuernden Zuschauern und Mitläufern, dann sind wir draußen in der Finsternis, versuchen in unseren Lauf zu finden, das richtige Tempo, den eigenen Atemrhythmus. Vor, neben und hinter mir laufen Männer und Frauen, die alle entweder alleine oder mit Staffelfreunden den 100 km-Nachtlauf um Ulm herum vollbringen wollen. Wie war ich da nur hineingeraten?

Alles begann, wie so vieles, in Klingberg. Aus der lockeren Lauftruppe, die jedes Jahr zu Ostern in der Familienfreizeit sich spontan zusammenfand, ist ein kleiner harter Kern entstanden, der bei der letzten Herbstfreizeit in Balingen die Idee eines gemeinsamen unitarischen Staffellaufs gebar. Zu Ostern fanden 4 von uns die Idee immer noch super, Almut Urban hat uns als Staffel angemeldet und gleich auch noch T-Shirts mit Mannschaftsmotto "sympathisch, demokratisch, undogmatisch - UNITARIER.de - Laufend Sinn suchen" bedrucken lassen. Ich sagte leichtsinnigerweise ebenfalls „Ja“ und nun trabte ich also durchs dunkle Blautal dem ersten Anstieg entgegen.

Zu unserer großen Freude und Glück hatte sich Wilko vom Hagen als Fahrradbegleiter gewinnen lassen. Er und Almut erwarteten mich um 1:15 Uhr nach 20 Kilometern an der ersten Wechselmarke.  Almut und nach ihr Frank Kubitschek ab 04.47 Uhr waren in der psychologisch günstigen Situation, wieder einige überholen zu können. Die beiden haben mit 2 tollen Laufzeiten über jeweils 30 km dann Karsten als Schlussläufer im Morgengrauen um 06.19 Uhr auf die letzten 20.000 Meter geschickt. Karsten Urban konnte seine guten Trainingszeiten ebenfalls halten und so konnten wir alle gemeinsam zu fünft um 08.09 Uhr jubelnd über die Ziellinie laufen und fahren.

Das war ein tolles Erlebnis. Es tut auch schon gar nicht mehr weh……

Holger Drösch
(Einen ausführlichen Bericht gibt es in den unitarischen blättern)